tekom 2013. #3: Viermal hätte ich fast ein iPad gewonnen

Als Tekom-Frischling war ich mir nicht sicher, was mich in Wiesbaden erwarten würde. Meine Erfahrungen mit Tagungen beschränkten sich bis dato auf Fan-Conventions. Aber als ich die ersten CosPlayer sah, fühle ich mich auf der Tekom-Tagung wie zu Hause.

tekom 2013
Foto Elisabeth Fischer

Und es gab so viel Neues zu hören und zu sehen. Mit der Wahl meiner  Vorträge hatte ich Glück; besonders hatte es mir der Themenschwerpunkt „Visuelle Kommunikation“ am Freitag angetan. Mein persönliches Highlight war der Vortrag von Melanie Huxhold und Axel Luther. Die beiden schilderten auf eindrucksvolle Weise, wie firmenintern innerhalb weniger Monate eine Produktionsabteilung aus dem Boden gestampft wurde.  Diese Abteilung besteht aus einer Handvoll Mitarbeiter und erstellt mit minimalem  (nahezu schon mininmalistischem) Aufwand Produkt- und Lernvideos.  Diese Videos können die herkömmliche Doku hervorragend unterstützen und erweitern – und die Benutzer mitreißen.  

Am Freitag riss auch meine Kollegin Ann-Cathrin Mackenthun die Terminologie-Interessenten mit ihrem Vortrag mit.

tekom 2013 Ann-Cathrin Mackenthun

Vor allem die von ihr demonstrierte Möglichkeit, das Semantic Media Wiki zur Pflege von Terminologie zu verwenden, stieß bei den Zuhörern auf reges Interesse.

Die drei Tage vergingen für mich wie im Flug, Vorträge jagten Tutorials, Workshops, Kaffeepausen... und viermal hätte ich BEINAHE ein iPad gewonnen.  Das müsste sich doch nächstes Jahr noch steigern lassen, Stuttgart!

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