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How to become a technical writer – Confessions of a former translator

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tekom-Impressionen Teil 2: API-Dokumentation und die VUKA-Welt

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tekom-Impressionen Teil 1: Improvisationstechniken, Fluff Hunt und Videos

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Endlich eine deutsche Meisterschaft

Nachdem ich mich Anfang März bei der Online-Qualifikation für die 10. Deutsche Sudoku Meisterschaft (DSM10)  qualifiziert hatte, kam mir ziemlich schnell eine Idee. Vielleicht wollte mich ja mein Arbeitgeber, die parson AG, bei der Teilnahme unterstützen.

Noch am gleichen Tag fühlte ich bei unserem Controlling vor, und schon bald kam die Bestätigung. Zu verwandt sind die Aufgaben in der Technischen DOKU mit dem  Lösen eines SU-DOKUs: Fehlende Information müssen strukturiert und unter Berücksichtigung der (Schreib-)regeln  auf das Papier oder den Bildschirm gebracht werden. Es gibt unterschiedliche Informationstypen die unterschiedliche Herangehensweisen erfordern. Auf weitere mehr oder weniger konstruierte Zusammenhänge möchte ich an dieser Stelle verzichten und nun wieder zum Wesentlichen zurückkehren.

Sudoku2Nun war ich also am letzten Wochenende, unterstützt von der parson AG, im hessischen Bad Salzhausen und nahm an der DSM10 im Kurhotel Bad Salzhausen teil. Auch wenn ich die Meisterschaft entspannt anging, war es für mich doch ein sehr besonderes Ereignis. Meine erste Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft, ein persönliches Ziel, das ich mir vor einigen Jahren vorgenommen hatte.

Die DSM10 fand am Samstag in der Idylle des Kurorts Bad Salzhausen statt. Das Szenario im Tagungsraum des Hotels erinnerte an Prüfungen während meines Studiums. An die 50 Teilnehmer lösten bei absoluter Ruhe im Eilverfahren Sudokus. Die Vorrunde bestand aus vier Runden (45 Minuten, 60 Minuten, 90 Minuten, 45 Minuten) in denen verschiedene Sudokuvarianten gelöst werden musste. Für jedes korrekt gelöste Sudoku gab es abhängig von der Schwierigkeit Punkte. Falsch, teilweise oder gar nicht gelöste Sudokus brachten keine Punkte ein. Zur Atmosphäre während den Runden kann ich ehrlich gesagt nichts sagen, da ich zu beschäftigt mit den Sudokus war. Als Neuling benötigte ich jede Sekunde und konnte trotzdem – wie erwartet – in keiner Runde alle vorgegeben Sudokus lösen. Selbst in der 90-Minuten-Runde kam ich nicht auf die Idee, einen Schluck aus der auf meinem Tisch stehenden Flasche zu nehmen. Einzig die vorzeitigen Abgaben der besten Teilnehmer nahm ich in jeder Runde aufs Neue erstaunt zur Kenntnis.

In der 90-Minuten-Runde hatte ich einen schlechten Start und ließ mich dann von der ablaufenden Zeit und meinen eigenen Ansprüchen zu sehr unter Druck setzen, sodass ich in dieser Runde wohl einer der schlechtesten Teilnehmer war und mich von meinem persönlichen Ziel, den Top 30, verabschieden musste. Das fehlende Erfolgserlebnis dämpfte kurz meine Stimmung, doch als die letzte Runde begann, gab es zum Hadern keine Zeit mehr. Ich konnte einen für mich versöhnlichen Abschluss erreichen und mich letztlich noch auf den 36. Platz vorarbeiten. Nach der Vorrunde gab es dann eine kurze Pause, bevor sich die besten sechs Teilnehmer im Finale gegenübersaßen.

sudoku

Letztlich war es für mich ein gelungenes Wochenende, und ich werde auch 2015 wieder versuchen, mich für die DSM11 zu qualifizieren. An dieser Stelle noch mal ein Dank an die Ausrichter und Helfer der DSM10 sowie an die parson AG für das Sponsoring. Alle Interessierten können in den nächsten Tagen auf der Wettkampfseite der DSM10 die Ergebnisse nachlesen und sich an den offiziellen Wettkampfsudokus probieren: http://www.logic-masters.de/DSM/2014.php.

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