Adobe stellt PDF-Reader für Linux ein

Sie haben es vielleicht schon gelesen. Adobe stellt den PDF-Reader für Linux ein.

Heise wählt dafür diese Überschrift. Fakt ist, dass der PDF-Reader nur noch für Windows, OS X und Android zum Download zur Verfügung steht. Da es für den Reader schon länger keine Updates mehr gab, hält sich die Überraschung in der Linux-Gemeinschaft vermutlich in Grenzen. Wer den PDF-Reader unter Linux schon installiert hat, kann ihn auch weiterhin verwenden. Alternativen gibt es auch. Doch was ist zum Beispiel mit Kommentarfunktionen und dynamischen Formularen? Oder mit Review-Workflows, die sich mit Adobe  Acrobat sehr komfortabel organisieren ließen. Können die auch in PDF-Readern wie Evince und Okular genutzt werden?

Uns interessiert, ob Sie als Linuxer auch von dieser "Beerdigung" betroffen sind. Welche Folgen hat sie für Ihre Arbeit? Und kennen Sie Alternativen?

Kommentare   

# Jörn Donges 2014-10-23 00:41
Es ist zumindest geplant, die Kommentarfunktionen in Evince zu implementieren, auch wenn das schon eine ganze Weile dauert:

https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=168304#c34

Aber im nächsten Release soll eine entsprechende Funktion endlich enthalten sein.
Bis das funktioniert, müsste man eigentlich auch die Windows-Version vom Acrobat-Reader über wine laufen lassen können.
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