Wer seine Dokumentation liebt, vernetzt sie. tekom-Präsentation zum kostenlosen Download

Semantische Netze  repräsentieren Wissen. Sie speichern und verwalten Objekte, ihre Eigenschaften und ihre Beziehungen zueinander. In Unternehmen gibt es viele verschiedene Arten von Objekten: Produkte, Projekte, Mitarbeiter, Prozesse und vieles mehr.

Diese werden zumeist in getrennten Systemen verwaltet. Ein semantisches Netz bringt diese Objekte in einen Zusammenhang: Es beschreibt die Eigenschaften der Objekte („ein Produkt hat eine Version“) und die Beziehungen zwischen den Objekten.

Fotolia Labyrinth Help© Anatoly Maslennikov - Fotolia.comIn ihrem Vortrag "Wer seine Dokumentation liebt, vernetzt sie. Technische Dokumentation als Teil eines semantischen Netzes" bei der tekom-Jahrestagung 2014 erläuterten Ulrike Parson und Dr. Achim Steinacker (intelligent views GmbH) anhand eines Projekts, wie Informationen aus verschiedenen Unternehmensdatenbanken mithilfe eines semantischen Netzes integriert wurden. Parallel wurde die Entwicklerdokumentation auf DITA/XML umgestellt – eine wesentliche Voraussetzung für die Einbindung der Dokumentation in das Netz. Metadaten für die XML-Topics und -Maps wurden mit den Informationen angereichert, die für auswertbare Beziehungen im Netz sorgen.

Am Ende entstand ein semantisches Netz, das die Beziehungen zwischen Anforderungen, Testfällen, technischen Komponenten und Dokumentation visualisiert. Es ermöglicht individuelle Abfragen und Suchen, die die Rechte des jeweiligen Benutzers in den verschiedenen Systemen berücksichtigen. Der Zugriff erfolgt über ein Web-Portal, das häufig benötigte Informationen und Berichte komprimiert darstellt.

Die Vortragsfolien der Präsentation finden Sie hier zum kostenlosen Download.

Weitere Informationen zu semantischen Netzen finden Sie auch in unserem Wissensartikel Semantic Wikis. Or: How Malta Became Semantic.

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