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Gewinnspiel: Eine Tasse auf Reisen #7

Nach dem erholsamen Strandurlaub ging es für die parson-Tasse direkt in den Großstadtdschungel. Hier leben knapp 24 Millionen Menschen. Der Name der Stadt bedeutet übersetzt "Stadt über dem Meer". Und Sie finden dort das längste U-Bahn-Netz der Welt (637 km). mehr ...

Arbeiten in selbstführenden Teams. Oder wie wir das Management abschaffen

Die Welt von heute ist VUCA: volatile, uncertain, complex und ambiguous. Unternehmen stehen vor komplexen Herausforderungen wie Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge. Wer nicht schnell genug agiert, wird vom Markt verdrängt. mehr ...

Tiere im Büro, Teil II: Der Miau-Effekt

Im zweiten Teil unserer Mini-Blogserie geht es um zwei Brüder. Und das ist auch vorerst der letzte Teil. Es sei denn, es schleicht sich noch ’ne Maus ins Haus. Oder ein Goldfisch. mehr ...

Check if oder check that? Oder: Have you tried turning it off and on again?

Wie oft schreiben oder lesen wir in Anleitungen, dass wir etwas prüfen sollen. Beispiel: "Check if the computer is connected to power." Klare Ansage, alles schön. Was aber, wenn dort steht: "Check that the computer is connected to power"? mehr ...

Hoher Qualitätsanspruch ohne mentale Sandburgen und Dünkel - 10 Fragen an Ines Lasch

Ines Lasch macht eine Weiterbildung zur Technischen Redakteurin und absolviert ein achtwöchiges Praktikum bei parson. Wir haben ihr zehn Fragen gestellt. mehr ...

Impressionen von der tekom-Frühjahrstagung

Zum ersten Mal überhaupt war ich auf einer tekom-Frühjahrstagung, und es hat sich gelohnt.

Die Tagung konzentrierte sich auf das Thema Industrie 4.0. Eingeleitet wurde es von Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Professor für Wirtschaftsinformatik und Gründer der Scheer Group. Er gab einen umfassenden Überblick über die neuen Entwicklungen in Fertigung, Logistik und Dienstleistungen und verglich die Implementierung von Industrie 4.0 mit dem Transport eines Elefanten.

tekom ScheerProf. Dr. August-Wilhelm Scheer, Scheer Group. Foto: Ulrike Parson

Der Elefant ist so groß und schwer, dass er nur mit großer Kraft auf einmal zu transportieren ist oder für den Transport in viele kleine Scheiben zerlegt werden muss. So ähnlich verhalten sich auch die Implementierungsstrategien für Industrie 4.0 – entweder wird mit hohem Investitionsaufwand etwas völlig Neues geschaffen (siehe Google Car) oder Unternehmen orientieren sich Schritt für Schritt in Richtung Industrie 4.0.

Für die technische Dokumentation bringt Industrie 4.0 viele neue und spannende Herausforderungen. Mit zunehmender Individualisierung der Produkte können wir keine festen Dokumentationsstrukturen mehr verwalten. Vielmehr müssen Inhalte entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu einer Funktion bzw. Komponente und ihrer Informationsart ausgezeichnet werden (Beispiel: Dieser Topic behandelt die Wartung der Pumpe). Dazu kann u.a. die PI-Klassifikation verwendet werden. Diese Metadaten bilden die Grundlage für die dynamische und flexible Zusammenstellung von Inhalten für eine bestimmte Anwendung, z.B. eine Service-Anwendung, für eine konfigurierbare Publikation oder Filter- und Suchfunktionen in einem Wissensportal (Content Delivery Portal).

Wie man die Inhalte in einem Redaktionssystem entsprechend klassifiziert und die Metadaten verwaltet, zeigte Michael Müller-Hillebrand von der Firma DOCUFY in seinem Vortrag „Arche für die Topic-Flut“. Und Karsten Schrempp von pantopix erklärte in seinem hersteller-neutralen Vortrag, wie man ein Metadaten-Konzept entwickelt.

Achim Steinacker (i-views) und ich hielten den letzten Vortrag am Freitag, vor der abschließenden Podiumsdiskussion. Unser Vortrag fokussierte sich auf die Auslieferung von modularisierten Inhalten und die Nutzung der Metadaten für die zielgruppen- und anwendungsspezifische Filterung von Informationen in einem Wissensportal.

tekom spring2015 parsonUlrike Parson und Dr. Achim Steinacker. Foto: parson AG

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