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In welchem Land wurde die parson-Tasse fotografiert, haben wir Anfang Dezember gefragt. Die Frage war knifflig. Trotzdem kamen die meisten auf die richtige Antwort: Kuba. mehr ...

RDF is not XML – RDF serialization and iiRDS metadata

The world of technical writing loves XML. Its document type definitions are the foundation of structured authoring. XML and the underlying schemas structure the content of our information products. The benefits are twofold. Content is consistently structured and easy to read. Authors have an easier time writing the content. The structure provides guidelines for authoring. mehr ...

Gewinnspiel: Eine Tasse auf Reisen #5

Brrr…in Hamburg ist der Winter eingekehrt und Weihnachten steht vor der Tür. Die parson-Tasse lässt sich währenddessen die Sonne auf den roten Bauch scheinen. mehr ...

How to become a technical writer – Confessions of a former translator

A former translator, I worked the first seven years of my professional life in the translation industry, in various positions. While I learned a lot from this experience, it also left me, as a writer, frustrated. Translators are chained to their source text and writing the words of others in another language, usually focusing on what their clients want. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 2: API-Dokumentation und die VUKA-Welt

Daniela Herbold und Ulrike Parson berichten über Leitlinien für eine optimierte API-Dokumentation sowie Lösungsansätze für eine innovative Personalführung. mehr ...

Formate in der Technischen Dokumentation: Ergebnisse zweier Umfragen

Vor kurzem berichteten wir von der Umfrage der UA Europe über die verwendeten Formate und Tools in der Technischen Dokumentation. Jetzt liegen auch die Ergebnisse aus den tekom-Branchenkennzahlen 2015 vor.

Bei der UA-Europe-Umfrage* kam der Strukturierungsstandard DITA auf einen Anteil von über 20%, gefolgt von HTML5 und Responsive Design. Hier finden Sie unseren Blogartikel dazu.

UAEurope Technology2015Formate in der Technischen Dokumentation © UA Europe

Die tekom-Branchenkennzahlen** zeigen zwar, dass der Einsatz von formalen Strukturen in der Technischen Dokumentation weit verbreitet ist. Nur rund 30 % – 35 % der befragten Unternehmen setzen keine formalen Strukturen ein. Formale Strukturen bezeichnen in diesem Zusammenhang sowohl XML-Strukturdefinitionen als auch nicht-technische Strukturen wie standardisierte Dokumentation nach den Prinzipien des Funktionsdesigns® oder Information Mapping®.

Im Unterschied zur UA-Europe-Umfrage wird DITA nur von 9,4 % der befragten Unternehmen aus der Software-Branche und nur von 4,1 % der Industrieunternehmen verwendet.

Als Strukturierungsstandards nutzen Industrieunternehmen am häufigsten das Funktionsdesign®, gefolgt von eigenen XML-Strukturdefinitionen oder denen des Redaktionssystemherstellers.

tekomBranchenzahlen StrukturierungsstandardsDer Einsatz von Strukturierungsstandards in der Technischen Dokumentation. Aus: Branchenkennzahlen für die Technische Kommunikation 2015. © tekom 2015 – Dr. Daniela Straub

Die folgende Matrix zeigt, dass DITA im deutschsprachigen Raum keine vorherrschende Position hat und auch eher für Software-Unternehmen als für Industrieunternehmen von Interesse ist. 

tekomBranchenzahlen DITARelevanzRelevanz von DITA in der Technischen Dokumentation. Aus: Branchenkennzahlen für die Technische Kommunikation 2015. © tekom 2015 – Dr. Daniela Straub

Leider wurde bei der tekom-Umfrage nicht nach den verwendeten Tools in der Technischen Dokumentation gefragt. Das hätte uns nun doch interessiert. Bei UA Europe lag MadCap Flare mit etwa 32 % an der Spitze. 

Wie sieht es bei Ihnen aus – nutzen Sie einen Strukturierungsstandard wie das Funktionsdesign® und/oder XML-basierte Dokumentation? Wenn XML, nach welchem Standard arbeiten Sie?

Quellen:

* UA Europe
** Branchenkennzahlen für die Technische Kommunikation 2015. © tekom 2015 – Dr. Daniela Straub 

Kommentare   

# Dieter Gust 2015-08-03 17:09
Ihr wiederholt leider den Fehler von tekom: Funktionsdesign ist kein Strukturierungsstandard, sondern eine Methode eigene Strukturierungskonuzepte zu finden. Ursprünglich orientiert sich Funktionsdesign "nur" an der Sprechakttheorie, um aber auch schriftliche Kommunikation nach formalen Sprechaktlogiken zu optimieren. Funktionsdesign verstand sich delbst schon als Hilfe, DITA umzusetzen. Und die angeblich nach Funktionsdesign implementierten Warnhinweis-Strukturen z. B. in Schema ST4 gab es aber in der ANSI-Norm, bevor Funktionsdesign "erfunden" wurde.
Viel mehr als Funktionsdesign sind semantisch begründete und prozessorientierte Templates (Word, FrameMaker, InDesign) Repräsentationen von Strukturierungsstandards (meist jedoch rein firmenbezogen).
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# U. Parson 2015-08-03 19:38
Moin. Ja, das ist richtig, das ist nicht ganz sauber. Wir haben uns so auf die DITA-Zahlen fokussiert, dass wir den Fehler einfach weitergereicht haben.

Die Zahlen der tekom schließen einander zum Teil ein: Ein Unternehmen, das Funktionsdesign anwendet, nutzt ggf. auch eine XML-Strukturdefinition, sei sie nun selbst entwickelt oder vom Systemhersteller übernommen.
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