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Check if oder check that? Oder: Have you tried turning it off and on again?

Wie oft schreiben oder lesen wir in Anleitungen, dass wir etwas prüfen sollen. Beispiel: "Check if the computer is connected to power." Klare Ansage, alles schön. Was aber, wenn dort steht: "Check that the computer is connected to power"? mehr ...

Hoher Qualitätsanspruch ohne mentale Sandburgen und Dünkel - 10 Fragen an Ines Lasch

Ines Lasch macht eine Weiterbildung zur Technischen Redakteurin und absolviert ein achtwöchiges Praktikum bei parson. Wir haben ihr zehn Fragen gestellt. mehr ...

Volontariat für Technische Redakteure. Zwei Sichten auf die berufsbegleitende Ausbildung

Anja Schiel, Volontärin, und Ulrike Parson, Vorstand der parson AG, berichten über ihre Sicht des Volontariats für die Technische Redaktion.* mehr ...

Machen Sie Ihre technische Dokumentation intelligent – der Weg vom Content Management zu Content Delivery

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen aufzeigen, wie man CDPs mit technischer Dokumentation so intelligent befüllt, dass die Nutzer schnell und gezielt Antworten auf ihre Fragestellungen bekommen. mehr ...

So funktioniert Mentoring bei parson

Die Bewerbung ist verschickt, das Vorstellungsgespräch war erfolgreich, jetzt kommt die Zusage. Und da ist er schon, der erste Arbeitstag, an dem alles so fremd ist: Kollegen, deren Namen man sofort wieder vergisst, Ablagestrukturen, Prozesse, ERP-System. Nicht mal die Kaffeemaschine funktioniert auf Anhieb. Und wo war noch mal der Besprechungsraum? mehr ...

tekom 2015. Teil 2: Barista-Kaffee mit Herz und “putting a lipstick on a pig”

Die tekom-Jahrestagung wird internationaler und größer. In den Messehallen und Vortragsräumen höre ich unterschiedlichste Sprachen. Beim Mittagessen sind die Schlangen unglaublich lang, und ich finde kaum einen freien Platz.

Ich habe noch nie so viele hungrige und wissenshungrige technische Redakteure auf einem Fleck gesehen. Einige bekannte Gesichter laufen mir ständig über den Weg, aber es kommt vor, dass ich meine sieben Kollegen erst abends zum „Abschlussbier“ wiedersehe. Die kulinarische Versorgung an den Messeständen ist verlockend. Kaffee und Süßes, Brezeln oder Äpfel, handverlesene Süßigkeiten, gebrannte Mandeln oder Barista-Kaffee mit Herz. Neben Essbarem gibt es an den Messeständen auch die begehrten technischen Goodies. Sehr originell fand ich einen 3D-Drucker, mit dem man sich einen Wunschnamen auf einen (funktionierenden!) Legostein drucken lassen konnte.

tekom-Jahrestagung 2015. Lego aus dem 3D-DruckerLego aus dem 3D-Drucker. Foto: Anne Hoffmann

Die Teilnehmerrunde des Tutorials, das ich gemeinsam mit Jonas Wäckerle abhielt, war zwar überschaubar, aber es saßen die richtigen Leute im Raum. Es war klasse zu sehen, wie die Informationen aufgesaugt wurden, um Nachschlag in XSL-T gebeten wurde und gleich die ersten eigenen Ideen vorgebracht wurden. Eine Teilnehmerin fragte: „Wie gehe ich mit Baum/Bäume um? Und was ist mit flektierten Verben?“

Ja, das ist eine gute Frage. Schematron hat keine linguistische Kompetenz. Aber über eine pragmatische Terminologie-Liste kann man solche Fälle durchaus abfangen. Oder man folgt Jonas' Idee und optimiert Schematron weiter.

„Kann ich auch kontextabhängig Wörter erlauben oder verbieten?“, wollte ein anderer Teilnehmer wissen. Genau das sind die Fragen, mit denen wir uns in den letzten Monaten beschäftigt haben. Ich hoffe, wir konnten einige Ideen weitergeben.

Zum Schluss noch ein Augenöffner aus einem der englischsprachigen Vorträge: Was haben technische Redakteure und Tierschützer gemeinsam?

Man kann sowohl „Putting lipstick on a pig” als auch „Perfuming a pig“ sagen, wenn man etwas beschönigt, übertreibt oder aufplustert. Und das gehört natürlich nicht in technische Dokumente. Oder anders gesagt: Technische Redakteure lassen Schweine Schweine sein, ganz ohne Lippenstift und Parfüm.

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