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RDF is not XML – RDF serialization and iiRDS metadata

The world of technical writing loves XML. Its document type definitions are the foundation of structured authoring. XML and the underlying schemas structure the content of our information products. The benefits are twofold. Content is consistently structured and easy to read. Authors have an easier time writing the content. The structure provides guidelines for authoring. mehr ...

Gewinnspiel: Eine Tasse auf Reisen #5

Brrr…in Hamburg ist der Winter eingekehrt und Weihnachten steht vor der Tür. Die parson-Tasse lässt sich währenddessen die Sonne auf den roten Bauch scheinen. mehr ...

How to become a technical writer – Confessions of a former translator

A former translator, I worked the first seven years of my professional life in the translation industry, in various positions. While I learned a lot from this experience, it also left me, as a writer, frustrated. Translators are chained to their source text and writing the words of others in another language, usually focusing on what their clients want. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 2: API-Dokumentation und die VUKA-Welt

Daniela Herbold und Ulrike Parson berichten über Leitlinien für eine optimierte API-Dokumentation sowie Lösungsansätze für eine innovative Personalführung. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 1: Improvisationstechniken, Fluff Hunt und Videos

Auf dem Weg zur Konferenz sehe ich an der Fassade des Stuttgarter Bahnhofs ein Zitat von Hegel: „daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist“. Genau darum ging es in Anthonys Apodacas Vortrag am Morgen des zweiten Konferenztages. mehr ...

Bleiben Sie nett. Strategien einer Korrekturleserin

Doku erstellen wir in mehreren Schritten: Wir interviewen die Experten, bereiten die Informationen auf, erstellen Terminologie, schreiben, übersetzen. Bevor wir einen Text veröffentlichen, lesen wir ihn Korrektur. Denn kein Redakteur ist vor Fehlern gefeit.

Zwar sind die meisten technischen Redakteure ihre eigenen Korrekturleser, doch Fehler im eigenen Text zu finden, ist häufig schwieriger. Manchmal ist ein zweites Paar Augen hilfreich. Dann komme ich ins Spiel.

Fotolia 46241978 XS© Anatoly Maslennikov. Fotolia.comIch lese Texte auf Stil, Struktur und Konsistenz. Ich mache sprachliche Verbesserungsvorschläge. Ich korrigiere Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.

Und ich finde einiges: Buchstabendreher, Wiederholungen, überflüssige Wörter und fehlende Überleitungen. Zu viel Detail, zu wenig Detail, fehlende Kommas und Fragmente. Ich bin unbarmherzig. Ich bin pingelig. Dafür werde ich bezahlt. Ich pieke, ich bohre, ich meckere. Ich spüre, wenn die Autorin auch nicht so recht wusste, was in der Maschine, die sie beschreibt, genau passiert. Manchmal stelle ich mich mit Absicht ein bisschen doof.

Für das Korrekturlesen gibt es verschiedene Strategien und Empfehlungen. Nicht jede passt, nicht jede ist immer sinnvoll, aber einige mögen Ihnen bei Ihrer Arbeit helfen:

  1. Konzentration. Lassen Sie sich nicht ablenken. Konzentrieren Sie sich auch immer nur auf einen Satz. Wenn Sie versuchen, zu viele Informationen auf einmal zu verstehen, laufen Sie Gefahr, Inkonsistenzen oder Fehler zu übersehen.
  2. Misstrauen. Davon brauchen Sie eine große Portion. Beim Korrekturlesen gilt: Traue keinem Wort. Auch wichtig: Stellen Sie keine Vermutungen an. Sind Sie sich nicht sicher, schlagen Sie nach oder fragen jemanden, der sich auskennt.
  3. Wiederholen. Lesen Sie jeden Text mindestens zweimal. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Fehler ich in der zweiten oder sogar dritten Runde finde.
  4. Routine. Lesen Sie immer in mehreren Schritten: Prüfen Sie zunächst Inhalt, Stil, Sprache, Struktur und Konsistenz und prüfen Sie danach die Rechtschreibung, Grammatik und Kommasetzung.
  5. Laut lesen. Manchmal hilft es mir, wenn ich mir einen besonders komplizierten Absatz laut vorlese, damit ich den Inhalt besser verstehe.
  6. Abwechslung. Korrekturlesen ist mühsam, manchmal frustrierend und nicht selten langweilig. Unterbrechen Sie die Arbeit, sobald Sie merken, dass Sie sich nicht mehr konzentrieren können oder schlicht die Lust verlieren. Wenden Sie sich anderen Aufgaben zu oder gehen Sie eine Runde joggen. Mir hilft’s.
  7. Freundlichkeit. Bleiben Sie nett. Zeigen Sie Respekt und berücksichtigen Sie die Intention des Autors. Manchmal neigt man dazu, in den Review-Kommentaren den Zeigefinger zu heben: "Das hab ich euch doch schon tausendmal angestrichen." "Wer soll denn das verstehen?" Damit machen Sie sich keine Freunde.
  8. Leidenschaft. Brennen Sie für Ihre Aufgabe. Werden Sie ein Grammar-Nerd. Halten Sie sich auf dem Laufenden. Lesen Sie Blogs oder Artikel, in denen es um Sprache, Grammatik und Stil geht.

Es gibt sicher noch viele weitere nützliche Strategien und Hilfsmittel. Wir würden uns freuen, Ihre zu hören.

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