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How to become a technical writer – Confessions of a former translator

A former translator, I worked the first seven years of my professional life in the translation industry, in various positions. While I learned a lot from this experience, it also left me, as a writer, frustrated. Translators are chained to their source text and writing the words of others in another language, usually focusing on what their clients want. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 2: API-Dokumentation und die VUKA-Welt

Daniela Herbold und Ulrike Parson berichten über Leitlinien für eine optimierte API-Dokumentation sowie Lösungsansätze für eine innovative Personalführung. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 1: Improvisationstechniken, Fluff Hunt und Videos

Auf dem Weg zur Konferenz sehe ich an der Fassade des Stuttgarter Bahnhofs ein Zitat von Hegel: „daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist“. Genau darum ging es in Anthonys Apodacas Vortrag am Morgen des zweiten Konferenztages. mehr ...

My first time at tekom

I got back from Stuttgart last night and it is safe to say that after three days of action-packed presentations, writing an article is not in the realm of possibilities right now as I try to connect one synapse with another. mehr ...

Eine Tasse auf Reisen #4 - die Auflösung

In welcher Stadt wurde die parson-Tasse fotografiert, haben wir Anfang September gefragt. Die Frage war knifflig. Trotzdem kamen die meisten auf die richtige Antwort: In Chicago, USA. mehr ...

For eggsample, tomatoes

Kennen Sie "id est" und "exempli gratia"? Genau, das sind die beiden Schlawiner, die abgekürzt immer noch so häufig verwechselt werden: i.e. und e.g.

Vermutlich, weil sie lateinische Begriffe sind. Vermutlich, weil viele die Übersetzung nicht parat haben. Also wie merken wir uns den Unterschied?

i.e. (id est) bedeutet "das heißt" (that is, in other words, meaning). Es leitet eine alternative Formulierung ein oder stellt einen Sachverhalt eindeutiger dar.

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Tipp: Können Sie "i.e." mit "in other words" ersetzen, stimmt Ihr Satz.

e.g. (exempli gratia) bedeutet "zum Beispiel" (for example) und leitet eines oder mehrere Beispiele ein, die das zuvor Gesagte veranschaulichen.

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Tipp: Da mit e.g. auf eine nicht vollständige Aufzählung hingewiesen wird, ist ein etc. am Ende nicht notwendig.

Zurück zum Merken. Ich mag ja Eselsbrücken. Bei Mignon Fogarty, The Grammar Girl,* finde ich diese:

  • i.e. beginnt mit I >> I = In other words
  • e.g. beginnt mit E >> E= Example

Und dann gibt es noch Essence und Egg, beide auch sehr schön.

  • i.e. = in essence
  • e.g. = eggsample

Im technischen Schreiben nutzen wir meistens die englischen Entsprechungen: "that is" und "for example". Nicht nur liest es sich einfacher; wir vermeiden so auch, dass unsere Leser die Abkürzungen falsch verstehen.

Zeichensetzung

Vor i.e. und e.g. steht immer ein Komma, manchmal werden sie auch mit Klammern oder Gedankenstrichen abgetrennt. Im amerikanischen Englisch folgt meistens ein Komma nach der Abkürzung. Im britischen Englisch wird in der Regel darauf verzichtet.

  • I prefer red vegetables, e.g.[,] tomatoes.
  • I prefer red vegetables (e.g.[,] tomatoes) but cucumbers too.
  • I prefer red vegetables ─ e.g.[,] tomatoes ─ but like cucumbers as well.

Wir folgen den Empfehlungen der meisten amerikanischen Styleguides und setzen das Komma auch danach:

  • I prefer red vegetables, e.g., tomatoes.
  • I prefer red vegetable, for example, tomatoes.

Dieser Blogartikel wurde inspiriert von dem Video mit dem Editor Peter Sukolowski über die beiden am meisten gesuchten Abkürzungen im Online-Dictionary von Merriam Webster: e.g. und i.e.

* http://www.quickanddirtytips.com/education/grammar/ie-versus-eg

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