Bucerius Law School

Die Bucerius Law School ist die erste private Hochschule für Rechtswissenschaft in Deutschland mit Promotions- und Habilitationsrecht. Sie wurde im Jahr 2000 von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gegründet.

Beauftragende Firma

Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft

Projektzeitraum

seit 2010

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist die Unterstützung der Entwicklungsabteilung, die für das Integrierte Hochschulmanagementsystem und das daran angebundene Intranet verantwortlich ist. Der Entwicklungsprozess sollte so umstrukturiert werden, dass neue Anforderungen gezielt und strukturiert umgesetzt werden können. Der Entwicklungsprozess sollte besser planbar werden. Außerdem sollten die Anwender der Softwaresysteme, d.h. die Studierenden, Dozenten und Mitarbeiter, besser in den Entwicklungprozess einbezogen werden, um deren Anforderungen stärker zu berücksichtigen und die Softwaresysteme anwenderfreundlicher zu machen.

Vorgehensweise und Methoden

Wir unterstützen die Entwicklungsabteilung auf drei wesentlichen Gebieten: Umsetzung agiler Entwicklungsprozesse, Verbesserung der Usability der Software-Systeme und Optimierung der Kommunikation mit den Anwendern der Software.

Mit unserer Unterstützung wurde bei der Bucerius Law School die agile Entwicklungsmethode Scrum eingeführt:

  • Definition der Scrum-Rollen
  • Einführung von Sprint-Zyklen in der Entwicklung
  • Organisation von Sprint Plannings, Sprint Reviews und Retrospektiven
  • Einführung des Fehlerverwaltungssystems JIRA in Kombination mit Greenhopper
  • Führen von kontextuellen Nutzerinterviews, um die Aufgaben der Anwender besser zu verstehen und Anforderungen zu erfassen
  • Ausarbeitung von Änderungsanforderungen in Form von Epics/User Stories/Tasks
  • Organisation von Änderungsanforderungen und Bugs in JIRA, Organisation von Sprints über Greenhopper
  • Kommunikation der Änderungen in der Software gegenüber den Benutzern in Form von Release Notes und regelmäßigen Produktpräsentationen

Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit des Hochschulmanagementsystems erfolgt in einem kontinuierlichen Prozess im Rahmen der Entwicklung:

  • Durchführen einer Heuristischen Analyse zur Untersuchung der Usability des Hochschulmanagementsystems
  • Ausarbeitung von Verbesserungsvorschlägen für die Verbesserung der Usability
  • Vereinheitlichung der Terminologie für die Benutzeroberfläche
  • Verbesserung der Fehlermeldungen
  • Überarbeitung und Vereinheitlichung der Menüstrukturen der verschiedenen Module mittels Card Sorting
  • Regelmäßige Nutzerinterviews zur Erfassung der Arbeitsabläufe und Ableitung von Änderungsanforderungen für die Software

Einblicke

01_reqengablauf
02_userstorykarteikarte
03_burndownchart
04_taskboard
05_usabilityanalyse
06_cardsortingmenue
1/6 
start stop bwd fwd

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