Blog

Check if oder check that? Oder: Have you tried turning it off and on again?

Wie oft schreiben oder lesen wir in Anleitungen, dass wir etwas prüfen sollen. Beispiel: "Check if the computer is connected to power." Klare Ansage, alles schön. Was aber, wenn dort steht: "Check that the computer is connected to power"? mehr ...

Hoher Qualitätsanspruch ohne mentale Sandburgen und Dünkel - 10 Fragen an Ines Lasch

Ines Lasch macht eine Weiterbildung zur Technischen Redakteurin und absolviert ein achtwöchiges Praktikum bei parson. Wir haben ihr zehn Fragen gestellt. mehr ...

Volontariat für Technische Redakteure. Zwei Sichten auf die berufsbegleitende Ausbildung

Anja Schiel, Volontärin, und Ulrike Parson, Vorstand der parson AG, berichten über ihre Sicht des Volontariats für die Technische Redaktion.* mehr ...

Machen Sie Ihre technische Dokumentation intelligent – der Weg vom Content Management zu Content Delivery

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen aufzeigen, wie man CDPs mit technischer Dokumentation so intelligent befüllt, dass die Nutzer schnell und gezielt Antworten auf ihre Fragestellungen bekommen. mehr ...

So funktioniert Mentoring bei parson

Die Bewerbung ist verschickt, das Vorstellungsgespräch war erfolgreich, jetzt kommt die Zusage. Und da ist er schon, der erste Arbeitstag, an dem alles so fremd ist: Kollegen, deren Namen man sofort wieder vergisst, Ablagestrukturen, Prozesse, ERP-System. Nicht mal die Kaffeemaschine funktioniert auf Anhieb. Und wo war noch mal der Besprechungsraum? mehr ...

Dr. Strange und die Technische Dokumentation

Was haben eine Comic-Verfilmung und Technische Dokumentation gemeinsam? Nichts, möchte man meinen. Doch ich wurde Samstagabend damit überrascht, im Kino nicht nur einen unterhaltsamen Film geboten zu bekommen, sondern auch eine Lehrstunde in guter Dokumentation. Samstag war für mich Marvel-Tag.

SpoilergefahrACHTUNG: SPOILERGEFAHR!
In diesem Blog-Artikel kann es zu Spoilern kommen.
Spoiler verderben unter Umständen den Filmgenuss und führen gegebenenfalls zu Handgreiflichkeiten gegenüber dem Autor.

Ein Witz: Keine Angst, in diesem Blog-Beitrag wird nicht gespoilert, wie man auf Neudeutsch so schön sagt. Jedenfalls werden keine Details verraten, die für die Handlung oder den Ausgang des Films wesentlich wären. Dass die Guten am Ende gewinnen und die Bösen die Konsequenzen tragen, ist ja eh klar.

Ich schweife ab. Zurück zur Technischen Dokumentation. In diesem Fall ein hoch geheimes Buch in der Bibliothek, das Rituale beschreibt, die die Grundfesten der Welt erschüttern können, inklusive Herumspielen mit der Zeit und anderen Dimensionen - was man als Supermagier eben so macht. Unser Held liest sich also unbedarft ein und probiert so gleich aus, natürlich ohne die Anleitung bis zum Ende durchzulesen. Kurz bevor es zu Schlimmerem kommen kann, wird er dann allerdings aufgehalten. Anschließend weisen ihn seine Lehrmeister auf die drohenden Gefahren hin und fragen, ob er denn die Warnhinweise nicht gelesen hätte. Er antwortet sinngemäß: So weit bin ich nicht gekommen, wer packt die auch ans Ende der Anleitung? Mit anderen Worten, hätte der Autor des Buchs sich Rat bei einem Technischen Redakteur geholt, hätten die Warnhinweise dort gestanden, wo sie hingehören, nämlich vor den Schritten, die potenziell ins Verderben führen.

Danke, Dr. Strange, für diese unterhaltsame Einführung in die richtige Strukturierung von anleitenden Informationen.

Als Anekdote am Rande: Auch der Bösewicht hat natürlich mit den Ritualen gespielt und ebenfalls die Warnhinweise nicht gelesen. In seinem Fall war das allerdings gut so, denn wer weiß, wie die Geschichte sonst ausgegangen wäre.

Bildnachweis:
Gefahrzeichen © Reeel. Fotolia.com

Kommentar schreiben


  • facebook
  • linkedin
  • xing