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iiRDS – How a Novice Sees the Information Delivery Standard

Lately, the newly developed tekom standard iiRDS has gained quite some attention. The next exciting step will be the release of version 1.0, which will be released soon. Requesting and delivering intelligent information as a standardized approach between individual enterprises is a pioneering step in the Internet of Things – but let’s rewind a little. mehr ...

Tiere im Büro. Teil 1: Molly

Zwar ist die Stimmung bei uns immer gut, aber wenn Molly da ist, sind wir alle noch viel netter. Molly tut uns gut. mehr ...

Blog-Empfehlung: Soft-Skills für den Berufseinstieg

Welche Fähigkeiten sollten Berufseinsteiger in der Technischen Redaktion mitbringen? Sprachliches und technisches Verständnis sind in unserem Beruf unabdingbar. Aber auch Soft-Skills sind wichtig – wie in jedem anderen Beruf auch. mehr ...

Eine Tasse auf Reisen #5 - die Auflösung

In welchem Land wurde die parson-Tasse fotografiert, haben wir Anfang Dezember gefragt. Die Frage war knifflig. Trotzdem kamen die meisten auf die richtige Antwort: Kuba. mehr ...

RDF is not XML – RDF serialization and iiRDS metadata

The world of technical writing loves XML. Its document type definitions are the foundation of structured authoring. XML and the underlying schemas structure the content of our information products. The benefits are twofold. Content is consistently structured and easy to read. Authors have an easier time writing the content. The structure provides guidelines for authoring. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 1: Improvisationstechniken, Fluff Hunt und Videos

Auf dem Weg zur Konferenz sehe ich an der Fassade des Stuttgarter Bahnhofs ein Zitat von Hegel: „daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist“. Genau darum ging es in Anthonys Apodacas Vortrag am Morgen des zweiten Konferenztages.

Improvising Management: Lessons from Music and Theater

Anthony Apodaca (PTK 11)

„We don’t practice failing“, sagt er, und unsere große Angst, Fehler zu machen, unterdrücke unsere Kreativität. Angst hält uns davon ab, Risiken einzugehen, die zu Fehlern führen könnten. Und sie hält uns davon ab, in uns und in andere zu vertrauen.

Anthony Apodaca on Improvisation

Improvisationstechniken aus Musik und Theater können helfen. Sie fördern die Kreativität und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz, helfen, Ideen zu entwickeln, Probleme zu lösen und die Lösungen sofort umzusetzen. Improvisation kann uns auch helfen, besser vor Publikum zu sprechen. Und sie hilft uns dabei, unsere Fehler zu akzeptieren und aus ihnen zu lernen. Denn natürlich sind bei der Improvisation Fehler einfach vorprogrammiert.

Auf Fluff Hunt mit Leah

Leah Guren (TA 18) Slides

Erinnern Sie sich an die Mindestwortzahl für Aufsätze in der Schule? Je mehr und verschnörkelter wir schrieben, umso besser wurde unsere Note. Daher kommt Fluff, sagt Leah Guren, auch in der Technischen Doku. Unterhaltsam wie immer, geht sie mit uns auf eine 45-minütige Jagd nach Fluff.

tekom 2017 Leah Guren


Eine der sieben Arten von Fluff ist Waffling. Dazu sagt Leah Guren: Gerade Entwickler haben manchmal den Ehrgeiz, ihren Nutzern alle Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man eine Aufgabe löst. Gut gemeint, doch meistens verwirrt das die Leser. Stattdessen sollten wir die eine Option beschreiben, die die meisten Nutzer üblicherweise wählen. Die anderen lassen wir entweder weg oder packen sie z.B. in Tipps.

Lassen wir Fluff in unseren Texten gar nicht erst zu, sparen wir Zeit und Geld. Denn Fluff ist teuer - zu erhalten, zu übersetzen und zu eliminieren. Dazu kommen die externen Kosten. Der Leser hat nichts von Fluff. Im Gegenteil: Fluff versteckt sogar wichtige Informationen. Leser wollen keine langatmigen und sperrig geschriebenen Anleitungen. Sie wollen Informationen, die ihnen bei einem Problem weiterhelfen und die sie sofort verstehen, ohne sie erst im Kopf übersetzen zu müssen.

Fazit: Weniger Inhalt führt zu geringeren Übersetzungs- und Druckkosten, weniger Wartungsaufwand und mehr Informationen.

Effektive Videos: Worauf man bei der Videoerstellung achten sollte

Anton Bollen (TV03)

Videos in der Technischen Dokumentation werden wichtiger. Immer mehr Nutzer suchen gezielt nach ihnen, wenn sie nach einer Anleitung oder Problemlösung suchen.

Anton Bollen zuzuhören, macht so viel Spaß, dass ich gleich zwei seiner Vorträge höre. Basierend auf Umfragen und Auswertungen von Videos gibt er uns im zweiten Vortrag einen Einblick in das Verhalten und die Erwartungen der Nutzer. Dazu gibt er Tipps, wie man ansprechende und effektive Videos für die Technische Kommunikation erstellt.


tekom 2017 videos
Genau wie auf Dokumentation greifen Anwender meistens nur bei Bedarf auf Videos zu. Das heißt, dass auch Videos immer und überall zugänglich sein müssen: mobil, außerhalb unseres Netzwerks oder in lauten Umgebungen (mit Untertiteln).

Videos benötigen Struktur

Laut Bollens Umfrage brechen 34 % der Betrachter Videos ab, weil sie nicht die erwarteten Informationen enthalten. Daher benötigen gerade längere Anleitungsvideos eine Struktur. Bieten wir z.B. ein klickbares Inhaltsverzeichnis unter einem Video an, kann der Betrachter direkt zu dem für ihn wichtigen Teil des Videos springen. Interessant: Auch Anton Bollen spricht hier von Informationshäppchen.

Videos müssen attraktiv sein

20 % der Betrachter sehen Videos nicht zu Ende, weil sie sie langweilig finden. Anton Bollen sagt uns, was ein spannendes Video ausmacht:

  • eine gut erzählte Geschichte, die den Zuschauer mit einbezieht
  • Fokus auf das Wesentliche
  • Einzigartigkeit
  • Humor
  • Hohe Ton- und Bildqualität

„Ermutigen Sie die Zuschauer zum Anschauen!“, sagt Anton Bollen und erklärt uns wie:

  • Kommunizieren Sie den Mehrwert Ihres Videos (Lernen Sie, wie Sie effektiver arbeiten)
  • Wecken Sie Interesse, z. B. mit einer Frage als Einleitung.
  • Präsentieren Sie die Videos mit aussagekräftigen, attraktiven Thumbnails in hoher Qualität und geben Sie dort auch die Dauer des Videos an (2 Minuten hat fast jeder).

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