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Tiere im Büro, Teil II: Der Miau-Effekt

Im zweiten Teil unserer Mini-Blogserie geht es um zwei Brüder. Und das ist auch vorerst der letzte Teil. Es sei denn, es schleicht sich noch ’ne Maus ins Haus. Oder ein Goldfisch. mehr ...

Check if oder check that? Oder: Have you tried turning it off and on again?

Wie oft schreiben oder lesen wir in Anleitungen, dass wir etwas prüfen sollen. Beispiel: "Check if the computer is connected to power." Klare Ansage, alles schön. Was aber, wenn dort steht: "Check that the computer is connected to power"? mehr ...

Hoher Qualitätsanspruch ohne mentale Sandburgen und Dünkel - 10 Fragen an Ines Lasch

Ines Lasch macht eine Weiterbildung zur Technischen Redakteurin und absolviert ein achtwöchiges Praktikum bei parson. Wir haben ihr zehn Fragen gestellt. mehr ...

Volontariat für Technische Redakteure. Zwei Sichten auf die berufsbegleitende Ausbildung

Anja Schiel, Volontärin, und Ulrike Parson, Vorstand der parson AG, berichten über ihre Sicht des Volontariats für die Technische Redaktion.* mehr ...

Machen Sie Ihre technische Dokumentation intelligent – der Weg vom Content Management zu Content Delivery

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen aufzeigen, wie man CDPs mit technischer Dokumentation so intelligent befüllt, dass die Nutzer schnell und gezielt Antworten auf ihre Fragestellungen bekommen. mehr ...

tekom-Impressionen Teil 1: Improvisationstechniken, Fluff Hunt und Videos

Auf dem Weg zur Konferenz sehe ich an der Fassade des Stuttgarter Bahnhofs ein Zitat von Hegel: „daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist“. Genau darum ging es in Anthonys Apodacas Vortrag am Morgen des zweiten Konferenztages.

Improvising Management: Lessons from Music and Theater

Anthony Apodaca (PTK 11)

„We don’t practice failing“, sagt er, und unsere große Angst, Fehler zu machen, unterdrücke unsere Kreativität. Angst hält uns davon ab, Risiken einzugehen, die zu Fehlern führen könnten. Und sie hält uns davon ab, in uns und in andere zu vertrauen.

Anthony Apodaca on Improvisation

Improvisationstechniken aus Musik und Theater können helfen. Sie fördern die Kreativität und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz, helfen, Ideen zu entwickeln, Probleme zu lösen und die Lösungen sofort umzusetzen. Improvisation kann uns auch helfen, besser vor Publikum zu sprechen. Und sie hilft uns dabei, unsere Fehler zu akzeptieren und aus ihnen zu lernen. Denn natürlich sind bei der Improvisation Fehler einfach vorprogrammiert.

Auf Fluff Hunt mit Leah

Leah Guren (TA 18) Slides

Erinnern Sie sich an die Mindestwortzahl für Aufsätze in der Schule? Je mehr und verschnörkelter wir schrieben, umso besser wurde unsere Note. Daher kommt Fluff, sagt Leah Guren, auch in der Technischen Doku. Unterhaltsam wie immer, geht sie mit uns auf eine 45-minütige Jagd nach Fluff.

tekom 2017 Leah Guren


Eine der sieben Arten von Fluff ist Waffling. Dazu sagt Leah Guren: Gerade Entwickler haben manchmal den Ehrgeiz, ihren Nutzern alle Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man eine Aufgabe löst. Gut gemeint, doch meistens verwirrt das die Leser. Stattdessen sollten wir die eine Option beschreiben, die die meisten Nutzer üblicherweise wählen. Die anderen lassen wir entweder weg oder packen sie z.B. in Tipps.

Lassen wir Fluff in unseren Texten gar nicht erst zu, sparen wir Zeit und Geld. Denn Fluff ist teuer - zu erhalten, zu übersetzen und zu eliminieren. Dazu kommen die externen Kosten. Der Leser hat nichts von Fluff. Im Gegenteil: Fluff versteckt sogar wichtige Informationen. Leser wollen keine langatmigen und sperrig geschriebenen Anleitungen. Sie wollen Informationen, die ihnen bei einem Problem weiterhelfen und die sie sofort verstehen, ohne sie erst im Kopf übersetzen zu müssen.

Fazit: Weniger Inhalt führt zu geringeren Übersetzungs- und Druckkosten, weniger Wartungsaufwand und mehr Informationen.

Effektive Videos: Worauf man bei der Videoerstellung achten sollte

Anton Bollen (TV03)

Videos in der Technischen Dokumentation werden wichtiger. Immer mehr Nutzer suchen gezielt nach ihnen, wenn sie nach einer Anleitung oder Problemlösung suchen.

Anton Bollen zuzuhören, macht so viel Spaß, dass ich gleich zwei seiner Vorträge höre. Basierend auf Umfragen und Auswertungen von Videos gibt er uns im zweiten Vortrag einen Einblick in das Verhalten und die Erwartungen der Nutzer. Dazu gibt er Tipps, wie man ansprechende und effektive Videos für die Technische Kommunikation erstellt.


tekom 2017 videos
Genau wie auf Dokumentation greifen Anwender meistens nur bei Bedarf auf Videos zu. Das heißt, dass auch Videos immer und überall zugänglich sein müssen: mobil, außerhalb unseres Netzwerks oder in lauten Umgebungen (mit Untertiteln).

Videos benötigen Struktur

Laut Bollens Umfrage brechen 34 % der Betrachter Videos ab, weil sie nicht die erwarteten Informationen enthalten. Daher benötigen gerade längere Anleitungsvideos eine Struktur. Bieten wir z.B. ein klickbares Inhaltsverzeichnis unter einem Video an, kann der Betrachter direkt zu dem für ihn wichtigen Teil des Videos springen. Interessant: Auch Anton Bollen spricht hier von Informationshäppchen.

Videos müssen attraktiv sein

20 % der Betrachter sehen Videos nicht zu Ende, weil sie sie langweilig finden. Anton Bollen sagt uns, was ein spannendes Video ausmacht:

  • eine gut erzählte Geschichte, die den Zuschauer mit einbezieht
  • Fokus auf das Wesentliche
  • Einzigartigkeit
  • Humor
  • Hohe Ton- und Bildqualität

„Ermutigen Sie die Zuschauer zum Anschauen!“, sagt Anton Bollen und erklärt uns wie:

  • Kommunizieren Sie den Mehrwert Ihres Videos (Lernen Sie, wie Sie effektiver arbeiten)
  • Wecken Sie Interesse, z. B. mit einer Frage als Einleitung.
  • Präsentieren Sie die Videos mit aussagekräftigen, attraktiven Thumbnails in hoher Qualität und geben Sie dort auch die Dauer des Videos an (2 Minuten hat fast jeder).

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