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Gewinnspiel: Eine Tasse auf Reisen #7

Nach dem erholsamen Strandurlaub ging es für die parson-Tasse direkt in den Großstadtdschungel. Hier leben knapp 24 Millionen Menschen. Der Name der Stadt bedeutet übersetzt "Stadt über dem Meer". Und Sie finden dort das längste U-Bahn-Netz der Welt (637 km). mehr ...

Arbeiten in selbstführenden Teams. Oder wie wir das Management abschaffen

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Tiere im Büro, Teil II: Der Miau-Effekt

Im zweiten Teil unserer Mini-Blogserie geht es um zwei Brüder. Und das ist auch vorerst der letzte Teil. Es sei denn, es schleicht sich noch ’ne Maus ins Haus. Oder ein Goldfisch. mehr ...

Check if oder check that? Oder: Have you tried turning it off and on again?

Wie oft schreiben oder lesen wir in Anleitungen, dass wir etwas prüfen sollen. Beispiel: "Check if the computer is connected to power." Klare Ansage, alles schön. Was aber, wenn dort steht: "Check that the computer is connected to power"? mehr ...

Hoher Qualitätsanspruch ohne mentale Sandburgen und Dünkel - 10 Fragen an Ines Lasch

Ines Lasch macht eine Weiterbildung zur Technischen Redakteurin und absolviert ein achtwöchiges Praktikum bei parson. Wir haben ihr zehn Fragen gestellt. mehr ...

Recommend+To? Eine Klare-Kante-Empfehlung

In der Technischen Doku vermeiden wir Empfehlungen. Die helfen dem Leser selten: The producer recommends ultra-light power cells. Warum? Was passiert, wenn ich andere nehme?

Ich spreche mit meinem Kollegen Mark über das Thema. "Klare Kante!", ruft er, während sein Espresso aus der Kaffeemaschine zischt. "Wieso empfehlen? Use or do not use ultra-light power cells!"

Espresso machine© VIGE.co | Fotolia.com
Mark hat recht. Aber manchmal empfehlen wir eben doch. Oder werden darum gebeten. Und ein häufiger Fehler, den wir Deutschen im Englischen machen, ist das „to“ nach recommend. Auch die Verben suggest und advise machen uns da manchmal Probleme.

  • We recommend to use ultra-light power cells. (falsch)
  • The bank manager suggests to open a savings account. (falsch)

Was im Deutschen richtig klingt und ist (wir empfehlen Ihnen, ultra-leichte Batterien zu verwenden), ist im Englischen falsch oder zumindest “awkward”.

Wir können die drei „Empfehlungsverben“ recommend, suggest und advise in diesen Satzmustern verwenden:

Mit Objekt

Das Objekt folgt nach dem Verb:

  • The manufacturer recommends ultra-light power cells.
  • The bank manager suggests a savings account.
  • The lawyer advises patience when dealing with a complaining customer.

Wollen wir hinzufügen, an wen sich die Empfehlung richtet, sollten to und die Person, an die sich die Empfehlung richtet, am Ende stehen und nicht direkt nach dem Verb.

  • The manufacturer recommends ultra-light power cells to the customer. (richtig)
  • The manufacturer recommends to the customer ultra-light power cells. (falsch)

Mit advise geht das übrigens. Und jetzt fragen Sie mich nicht, warum.

  • The lawyer advised us to be patient when dealing with the complaining customer.

Mit Gerundium

Das Gerundium setzen Sie direkt hinter das Verb:

  • The manufacturer recommends using ultra-light power cells.
  • The bank manager suggests opening a savings account.
  • The lawyer advises being patient with the complaining customer.

Mit Subjektsatz (noun clause)

In diesem Fall besteht der Satz aus Empfehlungsverb + that + Subjekt + Infinitiv-Verb. Uff, das sieht nicht nur kompliziert aus. Hier spielt auch noch der Subjunctive Mood mit rein. (Und der bietet genug Stoff für einen eigenen Artikel.)

  • The manufacturer recommends that the customer use ultra-light power cells.

Ich erspare Ihnen weitere Beispiele. Der Satz ist grammatisch wohl korrekt, klingt aber sehr formal. Wenn Sie den gestelzten Subjunctive Mood umgehen wollen, empfehlen wir den Plural:

  • The manufacturer recommends that customers use ultra-light power cells.

Oder, noch minimalistischer und besser geeignet für die Technische Doku:

  • Use ultra-light power cells.

Damit wären wir das „recommend-Problem“ los. Aber dann bräuchten wir diesen Artikel nicht, und jetzt hab‘ ich schon so viel geschrieben.

Ich bedanke mich bei Sarah O’Keefe von Scriptorium für ihre hilfreichen Kommentare!

Quellen

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