Sprache für junge Nerds, E-Scooter und Sue-ees

von Ulrike Parson , Uta Lange am 28. März 2019

Ulrike Parson

Tone of Voice und kontrollierte Sprache

Dieter Gust und Stefan Kreckwitz zeigten anschaulich, dass der Tonfall und Stil von Instruktionen in Zukunft wichtiger sein werden, um Technische Dokumentation noch benutzerfreundlicher zu gestalten. Und junge Nerds spricht man halt anders an als seniorige Handybenutzer. Damit kommt eine weitere Schicht an Individualisierung über unsere Dokumentation, das wird eine spannende Herausforderung. Das passende Bild dazu vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 

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iiRDS-Tutorial

ICMS hatte mit viel Arbeit ein iiRDS-Tutorial zusammengestellt, in dem live Daten aus verschiedenen Quellen und mit unterschiedlicher Qualität von Inhalten und Metadaten in einem Portal zusammengestellt wurden. Dabei nutzen sie iiRDS als Transport- und Austauschformat.

Besonders beeindruckt hat mich hier die Herstellerneutralität – ICMS hat es geschafft, das Portal durch eine einfache, selbst entwickelte Webanwendung zu ersetzen, damit iiRDS als Transportformat im Mittelpunkt stehen kann.

Es wurde sehr deutlich, welche Vorteile der Content-Delivery-Standard bietet. So konnten z.B. die Metadaten zu Wartungsintervallen oder Werkzeugen aus mehreren Quellen zusammengefasst und gemeinsam dargestellt werden.

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iiRDS als Transport- und Austauschformat © ICMS GmbH

Uta Lange

Workshop Design Thinking

Wien ist eine sportliche Stadt. Auf dem Weg ins Austria Center Vienna werden wir von Joggern, Radfahrern und E-Scootern überholt. Gerade die schicken Scooter sind das Ding in Wien. Man kann sie fast an jeder Straßenecke ausleihen, und ihre Fahrer gleiten lautlos und begeistert durch die Stadt. Ich starre neidisch hinterher, aber erstmal will ich ja zur tekom-Frühjahrstagung.

Scooter© bortnikau | Fotolia.com

Dort spielt der E-Scooter auch gleich eine Rolle, und zwar beim Workshop zum Design Thinking mit Christopher Rechtien und Christoph Beenen von Kothes.

Design Thinking ist eine agile Methode zur kreativen Problemlösung und auf die Bedürfnisse des Menschen ausgerichtet. Interdisziplinäre Teams erschaffen damit neue, herausragende Lösungen. Gerade im Hinblick auf Industrie 4.0 und ganzheitliche Informationskonzepte ist dieses Verfahren spannend für die Technische Doku.

In anderthalb Stunden entwickeln wir mithilfe agiler Prozesse sechs einzigartige Prototypen für ein Informationskonzept für die Kunden von Scootern. Nicht nur hat es Spaß gemacht, ich habe auch viel gelernt.

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Ein Hoch auf die Sue-ees

Seitdem ich beim Vortrag von Anton Bollen war, sehe ich sie überall: SUIs (sue-ees). SUI steht für Simplified User Interface und kann uns eine Menge Arbeit ersparen.

Sie kennen das Problem: Wir erstellen Screenshots, dann gibt’s ein Software-Update, ein Menüpunkt kommt hinzu oder wird umbenannt, und plötzlich müssen wir ganz schnell sehr viele Screenshots austauschen, und das auch noch für jede Sprache.

SUIs verzichten auf unwichtige Elemente in der Benutzeroberfläche und verwenden nur einfache Formen. Zurück bleiben die wenigen Elemente, die der Orientierung, der jeweiligen Aufgabe und dem Verständnis dienen. Der Nutzer wird nicht abgelenkt von zu vielen Details und zu vielen Elementen. Und falls sich später außerhalb der hervorgehobenen Elemente etwas ändert, macht das in der Regel nichts.

Hier sind zwei SUI-Beispiele, die ich im Netz gefunden habe:

Office-Hilfe: Einfügen einer Tabelle
Erstellen eines Kunden-Accounts bei der Kollaborationsplattform Slack.

Hier finden Sie die Slides unserer Präsentationen:

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