Sneak Preview: parson auf der tekom-Jahrestagung 2026

05. August 2026

Wie werden technische Informationen zu einer verlässlichen Grundlage für KI, Self-Service und digitale Geschäftsprozesse? Welche Rolle spielen Informationsarchitekturen, Metadaten und offene Standards? Antworten auf diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Vorträge der parson AG auf der tekom-Jahrestagung 2026.

tekom-Jahrestagung 2026
tekom-Jahrestagung 2026

Vom 10. bis 12. November trifft sich die internationale Fachwelt der Technischen Kommunikation in Stuttgart. Gemeinsam mit Kunden und Partnern zeigen wir in Fachvorträgen, wie Unternehmen ihre Inhalte strategisch weiterentwickeln und fit für die Anforderungen der Zukunft machen. Zum Tagungsprogramm

Unsere Beiträge:

Kleine Häppchen oder das komplette Menü – Auf der Suche nach einer passenden Informationsarchitektur

Marc Kögel (SEW-EURODRIVE) und Mette Lilienthal (parson) 

10. November 2026, 10 Uhr, Use Case

Am Beispiel eines gemeinsamen Projekts zeigen SEW-EURODRIVE und parson, wie auf Basis einer Analyse eine skalierbare Informationsarchitektur für komplexe Produktportfolios entwickelt wird. Im Mittelpunkt stehen Anforderungsanalyse, Content-Strategie und die praktische Umsetzung einer zukunftsfähigen Informationsarchitektur. Mehr

Von Tickets und Topics: Wie man Serviceinformationen mit Technischer Dokumentation verheiratet

Alexandra Steck (Endress+Hauser) und Ulrike Parson (parson)

10. November 2026, 15 Uhr, Fachvortrag

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Servicewissen aus gelösten Supportfällen mithilfe von Metadaten erschlossen und gemeinsam mit der Technischen Dokumentation für Anwender bereitgestellt werden kann. Grundlage ist die Masterarbeit von Alexandra Steck, die untersucht, warum praktisches Servicewissen eine wichtige Ergänzung zur Technischen Dokumentation ist, wie Metadatenschemata wie iiRDS dabei unterstützen und wie eine digitale und intelligente Informationsbereitstellung gelingt – insbesondere angesichts wachsender Erwartungen der Anwender und neuer gesetzlicher Vorgaben wie dem Recht auf Reparatur. Mehr

Abrissbirne oder neuer Anstrich? Unser Bauplan für eine zentrale Hilfe- und Lernwelt

Katharina Boehm (SEEBURGER) und Ulrike Parson (parson)

11. November 2026, 14 Uhr, Use Case

Wenn das Wissenshaus knarrt, hilft kein neuer Anstrich. Datensilos, verteilte Inhalte, uneinheitliche Formate und fehlende Zuständigkeiten erschweren Selbsthilfe – intern wie extern. SEEBURGER hat daher ausgehend von der Technischen Dokumentation eine Transformationsstrategie als Fundament für eine zentrale Hilfe- und Lernwelt entwickelt. Eine Wissensinfrastruktur soll entstehen, die Mitarbeitende und Kunden vom Produktkauf bis zum Betrieb mit Produktwissen unterstützt. Im Vortrag teilen wir unseren Bauplan: Was ein externer Blick offengelegt hat, welche ersten Schritte wir umsetzen (Struktur, Zuständigkeiten, Tooling) und welche Etappen als Nächstes folgen. Außerdem zeigen wir, wie wir die Mitarbeitenden beim Wandel begleiten, damit neue Strukturen im Alltag wirklich nachhaltig funktionieren. Mehr

Rolle von Ontologien und gängigen Austauschformaten für die digitale Transformation von Standards

Andreas Wernicke (DIN Solutions) und Ulrike Parson (parson)

12. November 2026, 10 Uhr, Fachvortrag

Die digitale Transformation von Standards verändert den Umgang mit Normen grundlegend: Statt statischer Dokumente rücken digitale Services und strukturierte Datenformate in den Fokus. Der Beitrag zeigt, welche Formate und KI-Ansätze sich für unterschiedliche Anwendungsfälle – etwa Anforderungsmanagement, Maschinensicherheit oder Risikobewertung – eignen, was heute bereits praxistauglich ist und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind. Zudem werden die Herausforderungen bei der Implementierung technischer und regulatorischer Standards sowie geeignete Lösungsansätze eingeordnet. Mehr

Digitaler Produktpass und Digitalisierung: Anforderungen und Verknüpfungsstrategien

Roland Schmeling (Schmeling Consultants) und Ulrike Parson (parson)

12. November 2026, 14 Uhr, Fachvortrag

Der Digitale Produktpass (DPP) wird in den nächsten Jahren für immer mehr Produktgruppen verpflichtend und ist eng mit der Digitalisierung und neuen digitalen Geschäftsmodellen verknüpft. Wir erläutern die Hintergründe und Anforderungen des DPP, zeigen den erwarteten zeitlichen Rahmen der Einführung auf und beschreiben Strategien für eine frühzeitige Vorbereitung. Zudem wird die Rolle der Technischen Kommunikation bei der Umsetzung des Digitalen Produktpasses beleuchtet. Mehr

Besuchen Sie unsere Vorträge und kommen Sie mit unseren Expertinnen und Experten ins Gespräch. Wir freuen uns auf den Austausch in Stuttgart.