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Gewinnspiel: Eine Tasse auf Reisen #7

Nach dem erholsamen Strandurlaub ging es für die parson-Tasse direkt in den Großstadtdschungel. Hier leben knapp 24 Millionen Menschen. Der Name der Stadt bedeutet übersetzt "Stadt über dem Meer". Und Sie finden dort das längste U-Bahn-Netz der Welt (637 km). mehr ...

Arbeiten in selbstführenden Teams. Oder wie wir das Management abschaffen

Die Welt von heute ist VUCA: volatile, uncertain, complex und ambiguous. Unternehmen stehen vor komplexen Herausforderungen wie Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge. Wer nicht schnell genug agiert, wird vom Markt verdrängt. mehr ...

Tiere im Büro, Teil II: Der Miau-Effekt

Im zweiten Teil unserer Mini-Blogserie geht es um zwei Brüder. Und das ist auch vorerst der letzte Teil. Es sei denn, es schleicht sich noch ’ne Maus ins Haus. Oder ein Goldfisch. mehr ...

Check if oder check that? Oder: Have you tried turning it off and on again?

Wie oft schreiben oder lesen wir in Anleitungen, dass wir etwas prüfen sollen. Beispiel: "Check if the computer is connected to power." Klare Ansage, alles schön. Was aber, wenn dort steht: "Check that the computer is connected to power"? mehr ...

Hoher Qualitätsanspruch ohne mentale Sandburgen und Dünkel - 10 Fragen an Ines Lasch

Ines Lasch macht eine Weiterbildung zur Technischen Redakteurin und absolviert ein achtwöchiges Praktikum bei parson. Wir haben ihr zehn Fragen gestellt. mehr ...

Warum das Handbuch tot ist

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Mobiltelefon? Meins war ein Knochen, dreißig Zentimeter hoch, ein halbes Kilo schwer. Ich konnte damit telefonieren, mehr nicht. Heute habe ich ein Smartphone, mit dem ich manchmal auch telefoniere.

Meistens aber schreibe ich SMS, E-Mails und surfe. So wie sich die Technologie ändert, mit der wir täglich umgehen, so ändert sich auch die Welt der technischen Kommunikation.

Neue Herausforderungen

  • Komplexere Produkte: Nicht nur werden Produkte immer komplexer; es gibt sie auch in immer mehr Varianten. Genauso individuell wie das Produkt muss seine Dokumentation sein, denn jede Produktvariante benötigt ihre eigene Dokumentation.
  • Neue Lesegewohnheiten: Selten lesen wir noch ganze Handbücher. Heutzutage konsumieren wir Informationen häppchenweise. Gezielt suchen wir nach Informationen, die wir gerade benötigen und die zu der Handlung passen, die wir gerade ausführen.
  • Industrie 4.0: Mit dem Zukunftsprojekt Industrie 4.0 wird die Digitalisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben. Das Ziel: eine intelligente Fabrik, die wandlungsfähig und ressourceneffizient arbeitet und Kunden und Geschäftspartner in die Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse integriert. Alle Komponenten in einem cyber-physischen System kommunizieren miteinander und mit dem mit dem Werkstück selbst um auf wechselnde Anforderungen und Bedingungen flexibel zu reagieren.
  • Die Dokumentation eines cyber-physischen Systems muss daher berücksichtigen, wie die Komponenten in das Gesamtsystem integriert sind, welche Funktionen und Dienste die Komponente bietet. Auch muss sie Anwendungen wie die Bedienung und die Wartung von Komponenten unterstützen.

All diese neuen Herausforderungen kann die klassische, handbuchorientierte Dokumentation nicht erfüllen. Ist die Dokumentation damit tot? Nein, nur die handbuchartige Anordnung und Auslieferung von Dokumentation. Denn natürlich wird jedes Produkt weiterhin von Informationen zu Anwendung, Wartung und Reparatur begleitet.

Modularität und Metadaten

Dokumentation im Zeitalter von Industrie 4.0 muss modular erstellt werden. Das ist jetzt schon Standard in vielen technischen Redaktionen und wird durch Standard-XML-Architekturen wie DITA oder PI-Mod und XML-Redaktionssysteme unterstützt.

Um die dynamische Zusammenstellung von Informationen für einen bestimmten Anwendungszweck und das Abrufen kleiner, kontextabhängiger Informationshäppchen zu unterstützen, brauchen unsere Dokumentationsmodule außerdem Metadaten. Metadaten verwenden wir als technische Redakteure schon lange, um Dokumente für die Publikation zusammenzustellen oder Module zu suchen.

Neu ist, dass wir diese Metadaten nun zusammen mit unserer modularen Dokumentation ausliefern müssen. Das ermöglicht es Anwendungen, sich aus einer Wissensdatenbank mit modularen Dokumentationsmodulen genau die Häppchen rauszusuchen, die gerade gebraucht werden.

Autoren dieses Blogartikels sind Ulrike Parson und Dr. Achim Steinacker (intelligent views GmbH). Der Artikel erschien am 30. Juli bei Bitkom KnowTech 2015: http://blog.knowtech.net/warum-das-handbuch-tot-ist/.

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