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Flipped Classroom: Schulungen effizienter gestalten

Es kostet nicht nur Zeit, in einer Präsenzschulung auf die häufig sehr unterschiedlichen Kenntnisse der Teilnehmer einzugehen. Auch besteht die Gefahr, dass sich Teilnehmer mit höheren Vorkenntnissen langweilen, während sich diejenigen mit geringem Vorwissen überfordert fühlen. mehr ...

Is DITA working for you? Ergebnisse vom DITA Satisfaction Survey 2017

Technische Redakteure aus 250 Unternehmen weltweit haben bereits an der Umfrage des Content Wrangler’s 2017 teilgenommen. Jetzt sind die ersten Ergebnisse da. mehr ...

Der Kern intelligenter Informationen: die Metadaten

In dem schicken neuen Blog der tekom dreht sich alles um Intelligente Informationen. Der Blog will Fachleute aus verwandten Bereichen zusammenbringen, um die verschiedenen Aspekte des Designs und der Entwicklung intelligenter Technologien zu erforschen und zu vernetzen. mehr ...

Eine Tasse auf Reisen #3 - die Auflösung

Vor welchem Gebäude wurde die parson-Tasse fotografiert, haben wir Anfang Juni gefragt. Die Frage war knifflig. Trotzdem kamen die meisten auf die richtige Antwort: vor dem Himmelstempel in Peking. mehr ...

Gewinnspiel: Eine Tasse auf Reisen #3

Die parson-Tasse hat wieder fleißig Meilen gesammelt! Wohin es den "Abenteurer" diesmal verschlagen hat, erkennen Sie vielleicht nicht auf den ersten Blick, mithilfe unserer Tipps aber ganz bestimmt. mehr ...

Warum das Handbuch tot ist

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Mobiltelefon? Meins war ein Knochen, dreißig Zentimeter hoch, ein halbes Kilo schwer. Ich konnte damit telefonieren, mehr nicht. Heute habe ich ein Smartphone, mit dem ich manchmal auch telefoniere.

Meistens aber schreibe ich SMS, E-Mails und surfe. So wie sich die Technologie ändert, mit der wir täglich umgehen, so ändert sich auch die Welt der technischen Kommunikation.

Neue Herausforderungen

  • Komplexere Produkte: Nicht nur werden Produkte immer komplexer; es gibt sie auch in immer mehr Varianten. Genauso individuell wie das Produkt muss seine Dokumentation sein, denn jede Produktvariante benötigt ihre eigene Dokumentation.
  • Neue Lesegewohnheiten: Selten lesen wir noch ganze Handbücher. Heutzutage konsumieren wir Informationen häppchenweise. Gezielt suchen wir nach Informationen, die wir gerade benötigen und die zu der Handlung passen, die wir gerade ausführen.
  • Industrie 4.0: Mit dem Zukunftsprojekt Industrie 4.0 wird die Digitalisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben. Das Ziel: eine intelligente Fabrik, die wandlungsfähig und ressourceneffizient arbeitet und Kunden und Geschäftspartner in die Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse integriert. Alle Komponenten in einem cyber-physischen System kommunizieren miteinander und mit dem mit dem Werkstück selbst um auf wechselnde Anforderungen und Bedingungen flexibel zu reagieren.
  • Die Dokumentation eines cyber-physischen Systems muss daher berücksichtigen, wie die Komponenten in das Gesamtsystem integriert sind, welche Funktionen und Dienste die Komponente bietet. Auch muss sie Anwendungen wie die Bedienung und die Wartung von Komponenten unterstützen.

All diese neuen Herausforderungen kann die klassische, handbuchorientierte Dokumentation nicht erfüllen. Ist die Dokumentation damit tot? Nein, nur die handbuchartige Anordnung und Auslieferung von Dokumentation. Denn natürlich wird jedes Produkt weiterhin von Informationen zu Anwendung, Wartung und Reparatur begleitet.

Modularität und Metadaten

Dokumentation im Zeitalter von Industrie 4.0 muss modular erstellt werden. Das ist jetzt schon Standard in vielen technischen Redaktionen und wird durch Standard-XML-Architekturen wie DITA oder PI-Mod und XML-Redaktionssysteme unterstützt.

Um die dynamische Zusammenstellung von Informationen für einen bestimmten Anwendungszweck und das Abrufen kleiner, kontextabhängiger Informationshäppchen zu unterstützen, brauchen unsere Dokumentationsmodule außerdem Metadaten. Metadaten verwenden wir als technische Redakteure schon lange, um Dokumente für die Publikation zusammenzustellen oder Module zu suchen.

Neu ist, dass wir diese Metadaten nun zusammen mit unserer modularen Dokumentation ausliefern müssen. Das ermöglicht es Anwendungen, sich aus einer Wissensdatenbank mit modularen Dokumentationsmodulen genau die Häppchen rauszusuchen, die gerade gebraucht werden.

Autoren dieses Blogartikels sind Ulrike Parson und Dr. Achim Steinacker (intelligent views GmbH). Der Artikel erschien am 30. Juli bei Bitkom KnowTech 2015: http://blog.knowtech.net/warum-das-handbuch-tot-ist/.

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