tekom-Highlights: die Top 5 von Mette, Helle, Lukas und Ozan

von Mette Lilienthal , Helle Hannken-Illjes , Lukas Jetzig , Ozan Yıldırır am 01. Dezember 2023

Unsere Kolleg:innen Mette Lilienthal, Helle Hannken-Illjes, Lukas Jetzig und Ozan Yıldırır waren zum ersten Mal live bei der tekom. Sie haben  Podiumsdiskussionen und Präsentationen besucht und waren teils selbst Referent:innen. Uns hat interessiert, was sie als tekom-Neulinge besonders spannend fanden und welche 5 tekom-Beiträge sie am meisten beeindruckt haben. Hier sind ihre Antworten:

Die tekom-Top 5 unserer Mitarbeiter:innen

Mette

Helle 

Lukas

  • "Getting the best out of large language models: Prompt engineering basics" von Gabriele Buchner und Marianne Macgregor
  • "Doku von hinten aufgezäumt: Produktmodellierung als unternehmensweite Wissensquelle" von Thomas Weinman
  • "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Knowledge Graphen für die Harmonisierung von Metadaten" von Achim Steinacker und Stephan Steurer
  • "Designing for All: Integrating Accessibility from Start to Finish" von Roohi Ganatra und Mahuya Paul
  • "Revolution oder Evolution? Wie Large Language Models die Technische Dokumentation neu gestalten" Sebastian Göttel

Ozan

Wovon warst du besonders positiv überrascht während deines ersten tekom-Besuchs?

Mette: Wie viele Leute man kennenlernt, wie gut Networking funktioniert und wie gut die Organisation geklappt hat. 

Helle: Überrascht nicht, aber sehr positiv war der Austausch mit neuen Leuten. Wenn ich online an der tekom teilgenommen habe, ging es von einem Vortrag in den nächsten – keine Möglichkeit, mit jemandem direkt über den Vortrag zu sprechen oder sich ganz allgemein auszutauschen.

Lukas: So viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Vor allem aus meinem Studium. Hatte teilweise den Flair von einem großen Klassentreffen.

Ozan: Dass ich, obwohl ich nach dem Studium relativ neu im Beruf bin, doch so viele bekannte Gesichter (wieder)sehen durfte – sowohl Dozierende aus dem Studium als auch Kund:innen und Partner:innen, die man sonst nur online kennengelernt hatte, waren dabei.

Was (welcher Vortrag, welcher Workshop, welches Gespräch) hat dich am meisten inspiriert und warum?

Mette: "Is AI the meteor? Are we the dinosaurs? von Sarah O’Keefe, eine spannende (und beruhigende) Aussicht auf die Zukunft des Berufs.

Helle: Natürlich war dieses Jahr KI (und was wir im Bereich TR alles damit machen und nicht machen können) allgegenwärtig. Trotzdem hatte jeder Vortrag einen ganz eigenen, neuen Aspekt, da gibt es viel, was zum Denken und Ausprobieren angeregt hat. Es ist schwierig, da einen Vortrag herauszusuchen, weil es doch alle geschafft haben, einen speziellen, neuen Aspekt zu behandeln.

Lukas: "Getting the best out of large language models: Prompt engineering basics" von Gabriele Buchner und Marianne Macgregor. Das Thema KI war natürlich omnipräsent. Was den Vortrag für mich ausgezeichnet hat, war, dass er sehr gute Ideen vermittelt hat, wie man KI produktiv als Werkzeug verwenden kann. Einige der vermittelten Ansätze für das Prompt Engineering würde ich gerne selbst bei Gelegenheit mal testen. War also sehr inspirierend der Vortrag.

Ozan: Ich habe hauptsächlich Vorträge mit Schwerpunkt UX-Writing besucht. Mich hat am meisten der Vortrag "Was wir als Technische Redaktion vom UX-Writing lernen können" von Johannes Dreikorn inspiriert, da dieser viele gute Praxisbeispiele und -tipps über das Thema enthielt.

Basierend auf deinen tekom-Erfahrungen: Was wird die technische Kommunikation in den nächsten 5 Jahren am stärksten verändern?

Mette: KI. Gefühlt alle Vorträge drehten sich um das Thema. ChatGPT wird das Berufsbild nachhaltig verändern und hat es schon getan. Zielpublikum des Schreibens, Ausgabeformate, Leistungen, Preise werden sich ändern.

Helle: KI-basierte Tools für alle Bereiche der Content-Supply-Chain. Das kann bestimmt niemand mehr hören und ich denke, dass der Hype nachlassen wird, aber danach werden KI-Tools an vielen Stellen der Kette eingesetzt werden, um manuelle, repetitive Arbeit zu übernehmen.

Lukas: An dem Thema KI kommt man da natürlich nicht vorbei. Ich denke, die große Frage wird sein, wie wir LLMs als Werkzeuge verwenden können und wie wir dadurch auch den Blickwinkeln auf unsere eigene Arbeit verändern werden. Sei es nun, dass wir die Art wie wir schreiben anpassen, oder aber auch, dass wir Expertise in diesem Bereich aufbauen müssen. Ich denke, dass sich vor allem die Art verändern wird, wie Dokumentation künftig an die Leser bzw. Nutzer ausgeliefert wird.

Ozan: Die KI mit ihrer im Alltag immer wichtiger werdenden Rolle wird das Berufsleben am meisten ändern und sich technischen Kommunikationsexpert:innen als besonders mächtiges Hilfsmittel anbieten. Zudem nimmt noch die stärkere Orientierung an Benutzer:innen mithilfe von UX-Writing-Techniken an Wichtigkeit zu.

Gibt es etwas, das du dir für die nächste tekom wünschst?

Mette: Dieses Jahr war KI als Thema hochaktuell und somit in Ordnung von der Menge her, aber nächstes Jahr gerne etwas mehr Themenvielfalt.

Helle:

Lukas: Dass die Bahn das nächste Mal nicht genau am Tag unserer Heimreise streikt. 😉

Ozan: Einfach wieder dabei sein.😃

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